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Recht und Gesetz

Februar 21st 2012 in Darkover, Kultur

Es gibt kein einheitliches Recht oder Gesetz auf Darkover. In der Regel spricht der Herrscher eines Fürstentums Recht, das auch akzeptiert wird. Es gibt jedoch auch zwei Institutionen, die judikative Funktionen ausüben können.

Zum einen ist dies der Comynrat. Er regelt Erbfolgeprobleme der Comyn und andere Streitigkeiten, die auf friedlichem Wege oder ohne fremde Hilfe nicht zu lösen sind. Auch regelt der Comynrat Verhandlungen mit den Trockenstädten oder mit den Terranern.

Neue Domänenlords müssen von ihm akzeptiert werden, ebenso werden deren Erben oder Fürstenkinder dort vorgestellt und anerkannt (ein Lord kann nicht ohne Erben seine Herrschaft antreten). Das einfache Volk hat in der Regel keinen Zugang zu den Ratssitzungen. Die Sitzungen finden einmal im Jahr, in der ersten Woche nach Mittsommer statt. Sie beginnen am Tag nach der Nacht des Mittsommerfestes und dauern acht Tage. Die Sitzungen werden mit einem Festball geschlossen und mit den rituellen Worten:“ „Ich erkläre die Ratssitzungen dieses Jahres für geschlossen und alle Angelegenheiten für vertagt, bis uns ein neues Jahr wieder zusammenbringt.“

Für die Ratssitzungen reisen die darkovanischen Lords nach Thendara, wo der Rat im Kristallsaal der Comynburg tagt. Dieser Saal ist achteckig und besitzt starke Dämpfer, die die Teilnehmer vor den telepathischen Kräften der anderen Teilnehmer schützen sollen.

Jedes Domänenoberhaupt besitzt eine eigene Loge im Kristallsaal, in der die Mitglieder seines Hauses sitzen, und die nur mit seiner Zustimmung vor dem Rat sprechen dürfen. Auch Comyn aus den niederen Familien dürfen am Rat teilnehmen, ebenso besitzt die Bewahrerin von Arilinn das Recht zu sprechen. Grundsätzlich gilt, dass jeder Adlige, der Laran in vollem Umfang besitzt, an den Sitzungen teilnehmen darf.

Jede Loge hat einen eigenen Eingang zum Kristallsaal, durch den man ihn betreten kann, und ein Vorzimmer, in dem oftmals auch wichtige Gespräche stattfinden. Die Domänenlords tragen bei den Sitzungen archaische Roben, die ihren Status ausdrücken; Ratsroben, die oftmals als alt und unbequem beschrieben werden. Sollte ein Comynlord oder dessen Erbe nicht an den Sitzungen teilnehmen können oder sollte es für eine Domäne keinen Nachfolger geben, kann ein männlicher Verwandter als Vertreter des Lords teilnehmen. Dies kann er fünf Jahre lang tun, im sechsten Jahr wird die Domäne als unbesetzt erklärt und der nächste männliche Erbe wird als neuer Lord eingesetzt. In früheren Zeiten konnten die Streitigkeiten um die Regentschaft auch mit dem Schwert vor dem Rat entschieden werden.

Zum zweiten gibt es die Cortes in Thendara, die Recht über Angelegenheiten des einfachen Volkes spricht. Mitglieder der Cortes sind nicht nur Comyn, sondern auch Mitglieder des Volkes: es wird sogar eine Entsagende in „Sharras Exil“ erwähnt, die Richterin ist. Die Cortes tagen auch im Winter, und es steht jedem Darkovaner frei sich an sie zu wenden.

Manchmal wird auch ein Magistrat der Stadt (Thendara) erwähnt, wobei nicht geklärt ist, ob es sich dabei um eine andere Institution als die Cortes handelt oder nur um eine andere Bezeichnung dafür. Ich halte letzteres für wahrscheinlicher.

Ebenso werden die Stadtältesten erwähnt (in: Die blutige Sonne), die eine „Persona non Grata“ – Liste der Personen führen, die in Thendara nicht willkommen sind. Auf ihr stand Jeff Kerwin Jr..




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Dein Kommentar:

Der Eid der Entsagenden (die auch Comhi-Letzii genannt werden) steht in der Darkover Concordance. Ich habe ihn hier für euch übersetzt. Es sind im Kommentar dazu in der DC noch einige Dinge angesprochen, die sich jedoch aus dem Lesen der Romane von selbst ergeben, daher habe ich sie hier unübersetzt gelassen. Empfehlenswerte Bücher über die […]

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Das wichtigste Gesetz in der Zeit der Terraner ist jenes, welches jegliche Art von Fernwaffen verbietet, wobei nicht geklärt ist ob z. B. Pfeil und Bogen für die Jagd erlaubt ist. Dieses Gesetz geht auf Varzil Ridenow zurück, der zusammen mit Carolin Hastur zum Ende des Zeitalters des Chaos damit erreicht hat, dass jegliche Art […]

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