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Allgemeine Gesetze

Februar 21st 2012 in Darkover, Kultur

Das wichtigste Gesetz in der Zeit der Terraner ist jenes, welches jegliche Art von Fernwaffen verbietet, wobei nicht geklärt ist ob z. B. Pfeil und Bogen für die Jagd erlaubt ist. Dieses Gesetz geht auf Varzil Ridenow zurück, der zusammen mit Carolin Hastur zum Ende des Zeitalters des Chaos damit erreicht hat, dass jegliche Art von Laranwaffen verpönt und verbannt wurden. Nach einigen schlimmen Katastrophen wie die Zerstörung des Hali-Turms durch Laranwaffen und die Umwandlung des Hali-Sees von einem normalen See in den gasförmigen Wolkensee, und die Verschmutzung der Castamir-Berge mit radioaktivem Material, erkannten einige Comynlords und Bewahrer, dass sie Darkover mit der Larantechnik an den Rande der Zerstörung gebracht hatten. Daraufhin schufen sie den Vertrag, den bis heute alle Fürstentümer außer Aldaran unterzeichnet haben, und verbannten die unheilvollen Laranwaffen. Dies ist bis heute ein grundlegendes Gesetz: Der Mann, der tötet, muss selbst in Todesgefahr stehen.

„Varzils Vertrag“, oder einfach auch nur „Der Vertrag“ genannt, spielt in der Zeit der Terraner insbesondere mit den terranischen Blasterwaffen wieder eine Rolle, da der Vertrag natürlich auch diese strikt ablehnt. Terranische Technologie ist weitgehend vom Comynrat verboten, und natürlich auch insbesondere die Waffen.

Weitere allgemeine Gesetze verbieten zum Beispiel den Entsagenden bei anderen Frauen für ihre Gilde zu werben. Auch ist es einem Mann verboten Mönch zu werden, wenn er der einzige Erbe seines Hauses ist. So konnte zum Beispiel Danilo Syrtis kein Mönch werden.

Die Volljährigkeit erreicht ein Darkovaner mit 15 darkovanischen Jahren. Es ist dabei zu beachten, dass ein darkovanisches Jahr ein ganzes Stück länger als das Erdenjahr ist. Damit ist ein Darkovaner also auch etwa 18 Jahre, genauso wie ein Terranan, wenn er volljährig wird.

Also Prinzipiell gilt das Gesetz der Blutrache auf Darkover. Dafür muss vor Zeugen diese dem Gegner erklärt werden, der die Herausforderung nur unter bestimmten Umständen ablehnen darf. So darf der Rangunterschied nicht zu groß sein, auch darf der andere nicht der einzige Erbe seines Sohnes sein. Weiterhin kann er das Duell ablehnen, wenn er verkrüppelt ist oder man sich doch noch gütlich einigen kann und der Herausgeforderte eine Wiedergutmachung leistet. Ein Friedensmann muss zuerst seinen Herrn fragen, ob er ein Duell annehmen darf, da der Dienst zu seinem Herrn schwerer wiegt als die Herausforderung.

Die Gastfreundschaft gilt in den Hellers als heilig. Auch ist es nicht unüblich unter dem Dach der Verwandten Waffen zu tragen. Auch ist es so, dass man zwar sein eigenes Geburtsrecht verlieren oder verleugnen kann, aber nicht das Erbe seines Sohnes. Dies geht nur in Ausnahmefällen (etwa durch Richtspruch des Comynrates).

Desweiteren darf kein Telepath in die Gedankenwelt eines anderen Menschen eindringen, es sei denn mit dessen Zustimmung. Dies nennt man den Überwachereid, der seit dem Zeitalter des Chaos in den Türmen gelehrt wird. Es gilt als schlimmes Vergehen, das von den Bewahrern geahndet wird.

Eine Freipartnerehe kann außer durch gegenseitige Übereinkunft nicht mehr gelöst werden, wenn die Frau ein Kind geboren hat. Auch gilt eine di catenas – Ehe noch nicht als vollzogen, sofern die Hochzeitsnacht noch nicht erfolgt ist.

Es gibt ein Gesetz, das es Gesetzlosen oder Verbannten gestattet 13 Tage im Jahr in Thendara zu verweilen, sofern er dort nicht wieder Gesetze bricht, um dort seine Angelegenheiten zu regeln. In dieser Zeit besitzt er Immunität vor dem Gesetz und darf, z. B. bei einer Blutrache o. ä. nicht angerührt werden.

Es gibt sicher noch eine Vielzahl von Gesetzen, die hier nicht beachtet wurden. Wenn euch etwas einfällt, meldet euch. 🙂

 


1 Kommentar für...
“Allgemeine Gesetze”
Avatar Eobe

Die Regelung um den Frieden in Schutzhütten (?) und der Feuerfrieden würden mir noch einfallen




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Dein Kommentar:

Es gibt kein einheitliches Recht oder Gesetz auf Darkover. In der Regel spricht der Herrscher eines Fürstentums Recht, das auch akzeptiert wird. Es gibt jedoch auch zwei Institutionen, die judikative Funktionen ausüben können.

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